Samstag, 18. Juli 2026

»Die Kornernte« Pieter Brueghel der Ältere

Mahlzeit der Schnitter

»Mahlzeit der Schnitter« Pieter Brueghel der Ältere (1565)

»Mahlzeit der Schnitter« - auch »Die Kornernte« genannt - ist ein 1565 entstandenes Gemälde von Pieter Brueghel der Älteren. »Die Kornernte« ist ein Gemälde in Öl auf Holz von Pieter Bruegel dem Älteren. Das 119 × 162 cm große Bild entstand 1565 als eines von sechs Jahreszeitenbildern, von denen fünf erhalten sind. Das Gemälde befindet sich heute im »Metropolitan Museum of Art« in New York.

»Die Kornernte« hat das gleiche Format wie die vier anderen erhaltenen Bilder des Jahreszeiten-Zyklus und wurde wohl für den gleichen Auftraggeber gemalt. Jedes der Gemälde deckt zwei Monate im Jahresverlauf ab. Geht man davon aus, dass »Der düstere Tag« für den Karnevalsmonat Februar und für den März steht und das Frühlingsbild verloren ist, dann repräsentiert »Die Kornernte« den Erntemonat August und den September. Wie die anderen vier Bilder hat »Die Kornernte« eine vorherrschende Farbe oder Farbkombination, nämlich „das Gelb des schnittreifen Getreides.“

Pieter Bruegel der Ältere (ca. 1525-1530-1569) gilt als der bedeutendste Künstler der niederländischen und flämischen Renaissancemalerei. Er ist bekannt für seine Landschaften und Szenen aus dem bäuerlichen Alltag. Er beherrschte bekanntlich die Technik, sowohl Landschaften als auch Bauern zum Thema seiner Gemälde zu machen.

Bruegel, der im heutigen Nordbrabant in den Niederlanden geboren wurde, hatte einen starken Einfluss auf die niederländische Malerei des Goldenen Zeitalters und war einer der ersten Künstler, der aus einer Zeit hervorging, in der religiöse Figuren nicht mehr das Hauptthema der Malerei waren.

»Sommer in der Normandie« von Auguste Renoir


Das Gemälde »Sommer in der Normandie« des Malers August Renoir (1841 - 1919) entführt den Betrachter in die Stille, die Harmonie eines ungetrübten Sommertages im nördlichen Frankreich und bezaubert den Betrachter mit seiner stimmungsvollen Landschaft.

»Vue de Cagnes« von August Renoir

Auguste Renoir

Um 1892 zeigten sich bei Renoir die ersten Anzeichen von rheumatoider Arthritis. Damals wurde fälschlicherweise Gicht diagnostiziert. Er merkte durch mehrere Kuraufenthalte, dass es ihm im milden Mittelmeerklima besser ging, und zog 1907 dauerhaft nach Les Collettes, einem Landhaus mit großem Garten in Cagnes-sur-Mer bei Nizza.

Das Gemälde »Blick auf Cagnes« (»Vue de Cagnes«) (1903-1919) des Malers August Renoir (1841 - 1919) entführt den Betrachter in die Stille, die Harmonie eines ungetrübten Sommertages im südlichen Frankreich und bezaubert uns mit seiner stimmungsvollen Landschaft.

Mittwoch, 15. Juli 2026

»Der Sommer« von Pieter Bruegel d. Ä.

Der Sommer, 1568 - Pieter Bruegel d. Ä.

Das Gemälde »Der Sommer« von Pieter Bruegel d. Ä. entstand im Jahr 1568.


Pieter Bruegel der Ältere ist der bedeutendste niederländische Zeichner des 16. Jahrhunderts. In einer Epoche der politischen, sozialen und religiösen Umbrüche entwirft Bruegel eine komplexe Bildwelt: Humorvoll und volksnah, scharfsinnig und zutiefst kritisch reflektiert er die gesellschaftlichen Verhältnisse und thematisiert die Tragik und Größe, die Lächerlichkeit und Schwäche des Menschseins.

Pieter Bruegel der Ältere (ca. 1525-1530-1569) gilt als der bedeutendste Künstler der niederländischen und flämischen Renaissancemalerei. Er ist bekannt für seine Landschaften und Szenen aus dem bäuerlichen Alltag. Er beherrschte bekanntlich die Technik, sowohl Landschaften als auch Bauern zum Thema seiner Gemälde zu machen. Bruegel, der im heutigen Nordbrabant in den Niederlanden geboren wurde, hatte einen starken Einfluss auf die niederländische Malerei des Goldenen Zeitalters und war einer der ersten Künstler, der aus einer Zeit hervorging, in der religiöse Figuren nicht mehr das Hauptthema der Malerei waren.

Samstag, 11. Juli 2026

Museum Oskar Reinhart in Winterthur

Museum Oskar Reinhart und der Stadtpark Winterthur im Winter

Das Museum Oskar Reinhart befindet sich in einem Gebäude des 19. Jahrhunderts, das vom Zürcher Architekten Leonhard Zeugheer (1812–1866) von 1838 bis 1842 im Stile der Neorenaissance als Knabenschule der Stadt Winterthur erbaut worden ist.

Das Museum ist die Heimat des um 1818 entstanden Gemäldes "Kreidefelsen auf Rügen" von Caspar David Friedrich. Es zählt zu den wichtigsten Werken der Romantik.

1906 sah Oskar Reinhart in Berlin die von Hugo von Tschudi, Alfred Lichtwark und Julius Meier-Graefe organisierte Jahrhundertausstellung deutscher Kunst von 1775 bis 1875. Diese Ausstellung prägte die Sammlertätigkeit Reinharts, sodass er selbst eine bedeutende Sammlung deutscher, österreichischer und schweizerischer Kunst des 19. Jahrhunderts anlegte.

Weblink:

Ausstellungen: Museum Oskar Reinhart - www.museumoskarreinhart.ch

Samstag, 4. Juli 2026

Museum Oskar Reinhart in Winterthur



Das Museum Oskar Reinhart ist ein Kunstmuseum in Winterthur im Schweizer Kanton Zürich. Das Museum Oskar Reinhart befindet sich in einem Gebäude des 19. Jahrhunderts, das vom Zürcher Architekten Leonhard Zeugheer (1812–1866) von 1838 bis 1842 im Stile der Neorenaissance als Knabenschule der Stadt Winterthur erbaut worden ist.

Oskar Reinhart (1885–1965) war einer der bedeutendsten Kunstsammler der Schweiz und Spross einer Winterthurer Handelsdynastie. Oskar Reinhart wuchs in einer wohlhabenden und kunstsinnigen Kaufmannsfamilie in Winterthur auf. Sein Vater Theodor Reinhart unterstützte Künstler wie Ferdinand Hodler, Karl Hofer und Hermann Haller, während sein Bruder Georg europäische und asiatische Kunst sammelte.

1930 kam Reinhart mit der Stadt Winterthur ins Gespräch, um für die Sammlung mit Werken deutschsprachiger Künstler ein geeignetes Museum zu finden. Bedingt durch den Zweiten Weltkrieg konnte jedoch erst 1951 das 1842 erbaute einstige Knabenschulgebäude und spätere Gymnasium als Museum eingeweiht werden. Damit ist es das älteste Sammlermuseum der Schweiz, errichtet nach den Vorbildern der Wallace Collection in London, der Hirschsprung Samling in Kopenhagen und der Frick Collection in New York.

Die zweite Sammlung mit Werken von Gerard David bis Pablo Picasso gelangte nach dem Tod des Sammlers in den Besitz der Schweizerischen Eidgenossenschaft und wurde 1970 als Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» im Wohnhaus des Sammlers dem Publikum geöffnet.

Seit 2009 laufen Bemühungen, das von der Stiftung getragene Museum Oskar Reinhart in den Kunstverein Winterthur zu überführen und mit öffentlichen Betriebsmitteln zu alimentieren, was 2016 realisiert worden ist.

Weblinks:

Ausstellungen: Museum Oskar Reinhart - www.museumoskarreinhart.ch

Der Sammler

Samstag, 20. Juni 2026

»Cranach Bilderfluten«-Ausstellung Weimar

Lukas Cranach


Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek öffnet ihre Pforten für die »Cranach Bilderfluten«-Ausstellung, in der Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren, dem Jüngeren und ihrer Werkstatt gezeigt werden, die zu den produktivsten der Kunstgeschichte zählt, im Renaissance-Saal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek gezeigt.

Der Ort der Cranach-Dauerausstellung ist der Renaissance-Saal, der nur wenige Jahre nach Cranachs Tod gebaut wurde und den Objekten eine zeitgenössische Umgebung bietet. Der Saal gehört zum ältesten Kern des Gebäudes, das als Renaissanceschloss bis 1569 errichtet wurde. Als Teil eines fürstlichen Wohnsitzes steht dieser Saal in enger Verbindung zu den Ernestinern und den herrschaftlichen Räumen dieser Zeit in unmittelbarer Nachbarschaft: die Weimarer Stadtkirche St. Peter und Paul mit dem imposanten Altarretabel von Lucas Cranach dem Jüngeren sowie das Residenzschloss.


Rund 40 Exponate sind nun im Renaissance-Saal zu sehen: Gemälde, Buchgrafiken, Zeichnungen, Medaillen. Alle paar Monate sollen künftig einzelne Stücke ausgewechselt werden, um diese Sammlung von Weltrang in ihrer ganzen Vielfalt zu präsentieren. Zwischen den Objekten stehen Medienstationen – unter anderem ein großer Bildschirm, auf dem Fotografien aus unserer heutigen Welt durchlaufen. So wird etwa ein Bild von zwei Wrestlern gezeigt, die miteinander kämpfen: "Wir sehen dunkle Hautfarbe, verschwitzte Körper, muskelbepackt", so Dohe, "und wir sehen auf der gleichen Sichtachse ein ganz ähnliches Bild von Cranach: Männer mit muskelbepackten Körpern, die sich mit hoher Gewalt tatsächlich zu Tode prügeln."

Die Werkstatt ist eine der produktivsten der Kunstgeschichte. Cranachs berühmte Werkstatt stellte zu Luthers Zeiten viele tausend Bilder kollektiv her, mehr als jemals zuvor durch einen Künstler. Kein Medium, das Cranach nicht beherrschte, und jedes ist in der Ausstellung vertreten – Gemälde ebenso wie Grafiken, illustrierte Bücher ebenso wie Medaillen – für Cranachs Zeitgenossen eine überwältigende und nie gekannte Bilderflut.

Blog-Artikel:

Lucas Cranach der Jüngere - 500. Geburtstag - Kulturwelt-Blog